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Technische Daten des Magirus-Deutz A3500/6

 

Motortyp:

Wirbelkammer-Diesel-Motor

Hubraum:

7983 cm³

Leistung:

92KW bei 2300 U/min.

Zul. Gesamtgewicht:

7490 kg ( abgelastet )

Breite:

2430 mm

Länge:

6600 mm

Höhe:

2625 mm

Leergewicht:

6600 kg

Gewicht nach Umbau:

7200 kg

Erstzulassung:

1957

Reifen:

12.00 R20

Zulassung:

Lkw geschlossener Kasten
( Oldtimer )


Technische Daten des Magirus-Deutz 120D10 AL

 

Motortyp:

Wirbelkammer-Diesel-Motor

Hubraum:

7412 cm³

Leistung:

88KW bei 2500 U/min.

Zul. Gesamtgewicht:

7490 kg ( abgelastet )

Breite:

2300 mm

Länge:

7550 mm

Höhe:

3150 mm

Leergewicht:

5400 kg

Gewicht nach Umbau:

6400 kg

Erstzulassung:

1966

Reifen:

315/80 R22,5 154L

Zulassung:

Sonder-KFZ-Bürofahrzeug
( Oldtimer )

weitere Informationen zum Magirus-Deutz 120D10 ( hier klicken )

              Druckbare Informationen

Schmierplan des Magirus-Deutz 120D10
 

Schmierplan

Schaltplan des magirus-Deutz 120D10

Schaltplan
 

Bremsanlage

Fahrgestell und Rahmen

Federung

Gelenkwellen

Getriebe

Hinterachse

Kupplung

Radbremse

Vorderachse

Betriebsanleitung

Teilelisten

 

 


Magirus-Deutz Zylinder, Wirbelkammer, Ventile, Brennraum, Kolben 

  Zulässige Kraftstoffe laut Datenblatt
für Magirus-Vielstoff-Motoren.

Kraftstoffbezeichnung

Nato-Spezifikation

Dieselkraftstoff

F54, F75, F76

Düsenjägerkraftstoff JP4

F40

Düsenjägerkraftstoff JP5

F42

Mischung aus Dieselkraftstoff und Tanstellenbenzin oder Mogas

 

Zugel. Motorschmieröle durch Beimischung von Kraftstoffen, wenn die Viskosität 3°E bei der Umgebungstemperatur hergestellt wird.

 

Vergaserkraftstoff

F50

Vergaserkraftstoff ( Mogas )

F46

Superbenzin mit Aromatenanteilen von max. 40 Vol.%, jedoch höchstens 10% in Form von Benzol.

 

Mischungen aus Tankstellenbenzin, Superbenzin und Mogas mit Schmieröl.

 

Pflanzenöl, je nach Umgebungstemperatur unter Beimischung von Diesel oder Benzin.

eigene Tests mit 50% Beimischung waren erfolgreich.

 Tipps zum Thema Pflanzenöl-Einsatz

 Prinzipiell sind alle Dieselmotoren ausser (HDI-Diesel) für die Verwendung
von Pflanzenöl geeignet, wenn technische Änderungen die je nach Typ unterschiedlich ausfallen vorgenommen werden.
Bei älteren Motorsystemen die robuster ausgelegt sind und Abweichungen
der Kraftstoffeigenschaften zulassen, wie der indirekten Einspritzung, wozu
Vor- und Wirbelkammermotoren gehören, ist der Umbau am einfachsten und komfortabelsten mittels einem 1. Tank-System zu realisieren. Beim 
1. Tank-System wird der Motor mit Pflanzenöl gestartet. (
Bei Motoren mit hoher Laufleistung sollte wegen des höheren Flammpunktes von Rapsöl vorher die Kompression geprüft werden ) 

Die Vermischung von Rapsöl mit Diesel - Kraftstoff lässt sich leicht über den Flammpunkt ermitteln: Bereits 1 % Dieselkraftstoff im Rapsöl senkt den Flammpunkt um 90 K von 240 °C auf 150 °C ( Benzin und Alkohole senken
den FP noch mehr )
. Bei einer Zumischung von 50 % Diesel wird der Flammpunkt auf  ca.100 °C gesenkt.

Flammpunkte:  Diesel 68°C   
                    Rapsöl 324°C
Cetan-Zahl: ( Zündwilligkeit )
(
je grösser die Zahl, desto besser zündet der Kraftstoff )

Diesel > 50
Rapsöl
ca. 38

Wirbelkammer-Dieselmotoren

Magirus-Deutz Motor F6L613 

Die kugelförmige Wirbelkammer (Nebenbrennraum) befindet sich oberhalb des Verdichtungsraumes (Hauptbrennraum) im Zylinderkopf des Motors, Wirbelkammer und Zylinder sind über einen weiten Kanal miteinander verbunden. Die Glühkerze die in die Wirbelkammer ragt erhitzt beim Startvorgang die Luft bevor der Kraftstoff in diese unter einem hohen Druck (100-150 bar) zur besseren Zerstäubung eingespritzt wird.
Beim Verdichtungstakt des Motors drückt der aufwärtsbewegende Kolben Luft in die Wirbelkammer, aufgrund der Symmetrie der Wirbelkammer wird diese in Rotation versetzt. Der eingespritzte Kraftstoff wird von der Drehbewegung mitgerissen und somit entsteht eine bessere Vermischung und Verbrennung, durch den weiten Kanal setzt sich die explosionsartige Verbrennung ungehindert in den Hauptbrennraum fort. 
Dieses Verfahren hat einen weicheren Verbrennungsablauf als bei der Direkteinspritzung und ist bestens für die Verbrennung von Pflanzenöle geeignet.

 

 

 

 

 

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